Nobel Biocare steht für überragende wissenschaftliche Leistung und Innovation. Das Unternehmen kann auf 40 Jahre wissenschaftliche Grundlagenforschung und Innovation in der restaurativen und ästhetischen Zahnmedizin zurückblicken. Mit dieser in der Branche einzigartigen Erfahrung besitzt Nobel Biocare die besten Voraussetzungen, um die Zahnmedizin auch in Zukunft mit seinen sicheren und wirksamen Lösungen zu prägen.
Nobel Biocare gründet auf der modernen Implantatzahnmedizin von Professor Per-Ingvar Brånemark und der von Matts Andersson entwickelten prothetischen, CAD-/CAM-gestützten Zahnmedizin mit Procera.
Auf der Basis dieser beiden Innovationen hat Nobel Biocare zahlreiche moderne restaurative und ästhetische Dentallösungen auf den Markt gebracht, von denen viele zum Industriestandard avancierten.
1950 bis 1960
1952 revolutionierte Brånemark die Zahnmedizin, als er in seinem Labor in Schweden entdeckte, dass sich Titan in den Knochen integriert. Er bezeichnete diesen Prozess als «Osseointegration».
1960 bis 1970
Die moderne Implantologie wurde 1965 erfunden, als Brånemark Gösta Larsson behandelte, dem aufgrund einer angeborenen Deformation von Unter- und Oberkiefer einige Zähne fehlten. Larsson war der erste Mensch auf der Welt, der Zahnimplantate aus Titan erhielt.
1970 bis 1980
1978 genehmigte das schwedische Gesundheitsministerium die Insertion von Implantaten für klinische Zwecke. Brånemark setzte sich anschliessend mit verschiedenen Unternehmen in Schweden in Verbindung, um gemeinsam mit ihnen sein Konzept für Zahnimplantate zu entwickeln. Eines dieser Unternehmen war Bofors, das auch in der chemischen Industrie und auf dem Verteidigungssektor aktiv war. 1978 kam es zum Abschluss einer Partnerschaft zwischen Bofors und Brånemark.
1980 bis 1990
Bofors Nobelpharma (später Nobelpharma) wurde 1981 im schwedischen Göteborg gegründet, um das kommerzielle Potenzial von Titanimplantaten umzusetzen.
1982 präsentierte Brånemark seine wissenschaftlichen Daten auf der Toronto Conference on Osseointegration in Clinical Dentistry und markierte damit den Wendepunkt für die Akzeptanz dieser Behandlung.
Im selben Jahr erfolgte die Zulassung durch die US-Arzneimittelbehörde FDA für die Verwendung von Titanzahnimplantaten in den Vereinigten Staaten.
1983 entwickelte Dr. Matts Andersson das Procera Verfahren für die hochpräzise, industrielle Fertigung von Zahnkronen. Nobelpharma erkannte das Potenzial von Procera und erwarb die Technologie 1988.
Procera kam 1989 auf den Markt und erhielt die Zulassung durch die schwedische Gesundheitsbehörde.
1990 bis 2000
1992 folgte die Entwicklung moderner Keramikmaterialien für die Zahnmedizin.
Nobelpharma ging 1994 an die Stockholmer Börse und wurde 1996 in Nobel Biocare umbenannt. Das Unternehmen übernahm 1998 die führende amerikanische Firma Steri-Oss Inc., und wurde damit weltweit zum unbestrittenen Marktführer in der restaurativen und ästhetischen Zahnmedizin.
2000 wurde die Oberflächenbehandlung TiUnite mit Brånemark System Implantaten kombiniert, um die Osseointegration weiter zu verbessern.
2000 bis 2010
2002 wurde Nobel Biocare Holding AG, die neue Muttergesellschaft, mit Hauptsitz in Zürich in der Schweiz gegründet. Noch im selben Jahr wurde das Unternehmen an der Schweizer Börse SIX zugelassen.
Der Startschuss für die Zukunft des Unternehmens als Anbieter von Komplettlösungen fiel 2002. 2005 folgte die Einführung von NobelGuide, des ersten Systems für schablonengeführten Chirurgie.
2008 kam NobelActive™ auf den Markt, ein neues Implantatdesign mit innovativen Eigenschaften. Es handelte sich um das erste Produkt nach den neuen wissenschaftlichen und technischen Standards von Nobel Biocare. Ausserdem brachte Nobel Biocare sein Prothetikangebot Procera unter dem neuen Markennamen NobelProcera™ erneut auf den Markt.
2009 beschäftigte Nobel Biocare über 2200 Mitarbeiter auf der ganzen Welt, besass den grössten Anteil am weltweiten Dentalmarkt und verfügte über ein Vertriebsnetz, das mehr als 70 Länder versorgte.
Das Unternehmen hat in den vergangenen 40 Jahren viele Innovationen hervorgebracht, von denen jede einzelne die Patientenrehabilitation und -versorgung verbessert hat.